April 2009
In Kryoneri wie in allen Außenbezirken rund um Athen ist das Töten und Misshandeln von Streunern ein tägliches Auftreten.
Das Leben in dieser Gegend und ein erklärter Tierliebhaber von Kind an zu sein, machte mich zu einem Aktivisten mit der Aufgabe diese armen Seelen zu retten welche so brutal getötet werden.
Die FOLA (Giftköder) ist die unfairste und grausamste Art ein unschuldiges Tier zu töten, aber hier wie auch in vielen anderen Gegenden von Griechenland ist es der gebräuchlichste Weg des
Tötens.
In dem Versuch so viele Tiere wie möglich von den gefährlichen Strassen zu retten und Glück eines Gemeinde Asyls hab ich vor fünf Jahren mein Haus in ein kleines Asyl verwandelt.
Tragischerweise selbst in meinen eigenen Garten haben während meiner Abwesenheit sehr böse Nachbarn Giftköder geworfen und sechs unserer liebenswerten Streuner getötet. Natürlich hat das niemand
gesehen, wie üblich kann man keine Geister anklagen.
Auch habe ich eine Fürsorge gegründet (Welfare>>Fürsorge,Sozialwesen,Wohl
Und hab die Gemeinde um Hilfe gefragt, seitdem diese verantwortlich sind für Streuner nach dem Gesetz 3170/2003.
Unglücklicherweise gab die Gemeinde uns sehr wenig Hilfe, bezahlten ein paar Tierarztrechnungen mit großer Verspätung und sie sind desinteressiert an unseren Anstrengungen, weisen die Probleme ab.
Wir sind eine sehr kleine Gruppe ohne jede Hilfe und wir haben keine Spenden oder andere Beiträge so das wir gezwungen sind die Finanzierung des ganzen Programmes aus unseren privaten Taschen (Budgets) zu zahlen.
Wir haben täglich mit vielen herrenlosen Tieren zu tun, speziell Hunde welche verfolgt und getötet werden.
Auch müssen wir um vernachlässigte und mißbrauchte Hunde der Farmer kämpfen, Hunde die als Vogelscheuchen in den Feldern angekettet sind, Hunde als Aufpasser in Hühnerställen, vernachlässigte gejagte Hunde die verhungern, Hunde mit Erlichia, Leismania, Psoriasis und vielen anderen Problemen.
Auch gehen wir täglich herum und kastrieren Hündinnen und Kätzinnen.
All die Jahre dränge ich die Angehörigen der Landesbehörden, Minister der Agrarkultur und Futter und die lokale Gemeinde das Gericht zu bitten ein Asyl aufzubauen.
Um mitzumachen im offiziellen Kastrationsprogramm, Impfungen etc..und letzendlich sich für die Verurteilung der grausamen Vergiftungen an Streunern einzusetzen, in einer schriftlichen Erklärung an die Gemeinde von Kryoneri.
Aber all unsere Tränen sieht der absoluten Gleichgültigkeit des griechischen Staates ins Gesicht.
Liebe Tierfreunde in Griechenland und im Ausland, unterstützt uns in unserem Kampf gegen die Grausamkeiten und Mißhandlungen und hilf uns diese hilflosen Kreaturen zu retten und ein neues zu Hause zu finden, auch dränge umgehend die griechischen Ämter das Gesetz in der Gemeinde von Kryoneri anzuwenden und hilf uns in unserer schwierigen Aufgabe
Joanna Siokou
Die Strassenhunde von Beykoz